Vom Starstecher bis zum modernen Augenlaserzentrum…

Mit der medizinischen Behandlung von Erkrankungen des Auges wurde schon vor mehr als 3500 Jahren begonnen. Augenheilkundige waren bereits bei den alten Griechen und im antiken Rom tätig. Zur damaligen Zeit wurden erfolgreiche Augenoperationen reich belohnt, bei fehlgeschlagenen Operationen drohte dem Operateur das Abhacken der Hände.

Anfänglich wurde die Augenheilkunde der Chirurgie zugeordnet. Im Mittelalter praktizierten die Augenärzte unter der Berufsbezeichnung der Starstecher, der Name stammte von der Behandlungsmethode des Grauen Star mit einem speziellen Messer. Erst im Verlauf des 18. Und 19. Jahrhunderts konnte die Anatomie des Auges, nicht zuletzt mit Hilfe des Mikroskops und der Erfindung des Augenspiegels, nach und nach erforscht werden und die Augenheilkunde wurde zur eigenen medizinischen Fachrichtung.

Während bis zum Ende des 20. Jahrhunderts die Diagnostik und Operationen der Augen weitgehend mit Hilfe von traditionellen Methoden und medizinischen Instrumenten durchgeführt wurden, gewinnen in der jüngeren Vergangenheit Lasersysteme mit einer elektronischen Steuerung immer mehr an Bedeutung. Dabei liegen die Vorteile dieser modernen Methode der Augenheilkunde zum einen bei der vereinfachten Diagnostik und zum anderen bei der sehr schonenden Behandlungsmethodik.

Deshalb gibt es in Europa immer mehr Augenlaserzentren, wobei z.B. München eine der besten Adressen in Deutschland ist. Hier haben sich mittlerweile die namhaftesten Unternehmen und Fachärzte der Augenlaser Medizin angesiedelt. Selbstverständlich werden alle Augenlaser Behandlungsmethoden angeboten. Ein Vertreter unter vielen ist z.B. die ALZ Augenklinik München.

Das wohl bekannteste ist das Augenlaser-Verfahren LASIK, mit dessen Hilfe durch einen kleinen Eingriff vielen Menschen das Tragen einer Brille erspart wird, was somit zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt. In den meisten Fällen wird dieser Eingriff leider nicht von den Krankenkassen bezahlt, es lohnt sich aber ein unverbindliches Angebot einzuholen, denn die Kosten für diesen Eingriff sind nicht viel höher als die Anschaffung einer guten Brille.

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Focus Kontaktlinsen – ein Klassiker für alle, die (noch) nicht Augenlasern können oder wollen

Ciba Vision ist der Hersteller der kompletten Serie von Focus Kontaktlinsen, welche als Monatslinsen sowie auch als Ein-Tages-Linsen erhältlich sind.

Focus Dailies – die Tageslinsen – haben einen hohen Tragekomfort, sowie eine lange Komfortdauer, durch die hier angewandte Technologie AquaComfort, bei welcher kontinuierlich PVA als Benetzungssubstanz abgegeben wird. Diese Linse wurde speziell für sphärische Fehlsichtigkeit konzipiert. Zusätzlich sind Focus Dailies mit dem Zusatz Familiy speziell für alle Arten von Fehlsichtigkeiten erhältlich, Focus Dailies Progressive für Alterssichtigkeit und Focus Dailies Toric für Hornhautverkrümmung.

Focus Visintint sind Monatslinsen aus dieser Serie. Wer Ablagerungsprobleme mit anderen Kontaktlinsen hat, könnte mit dieser Linse durchaus die richtige Wahl treffen. Diese Linse hat einen sehr hohen Wirkungsbereich bei sphärischer Fehlsichtigkeit von + 15,50 dpt bis – 5,50 dpt, d.h. bis hinein in Bereiche, wo Augenlasern häufig nicht mehr möglich ist.

Focus Toric empfiehlt sich ebenso bei Ablagerungsproblemen, dagegen sind diese Linsen für Sehschwäche mit regulären Astigmatismus bis -3.00 dpt und sphärische Fehlsichtigkeiten von -6.50 dpt bis +3.75 dpt (Brillenwerte) konzipiert.

Wenn man schon Kontaktlinsen tragen muss, warum sollte man sich dann nicht auch noch eine kleine Schönheitskorrektur gönnen? Focus Softcolor intensiviert durch transparent gefärbtes Material helle Augenfarben und ist für sphärische Fehlsichtigkeit (- 9,00 bis 5,50 dpt) sowie in einer Sehstärke von -8.00 dpt bis +6.00 dpt erhältlich.

Als vierte der Monatslinsen aus der Reihe Focus wird Focus Progressive angeboten, welche durch besonders elastisches Material scharfes Sehen auf alle Distanzen ermöglicht. Wer beim Blick in die Ferne und zurück nicht auf Sehqualität verzichten will, ist mit Focus Progressive gut beraten.

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Kurzsichtigkeit

Bei einer Kurzsichtigkeit, in der Fachsprache Myopie genannt, ist der Augapfel länger als bei einem gesunden Auge. Der Fokus des jeweiligen Objektes liegt also vor statt auf der Netzhaut. Daher können vor allem Gegenstände, die in der Ferne liegen, nur unscharf gesehen werden. Kurzsichtigkeit geht meist auf genetische Faktoren zurück und hat mit einer Überbelastung des Auges nichts zu tun.

Meist wird die Myopie durch das Tragen von Brillen oder Kontaktlinsen ausgeglichen. Die Linsen müssen dabei negative Dioptrien besitzen. Heutzutage gibt es auch die Möglichkeit der chirurgischen Korrektur. Die sogenannte Refraktive Chirurgie behandelt alle Arten von Fehlsichtigkeiten mittels einer Augenlaserbehandlung. Die populärste Methode heißt “Laser in Situ Keratomileusis” (kurz: LASIK). Bei dieser erfolgt ein kleiner Hornhauteinschnitt und der Patient hat sofort und ohne Schmerzen wieder eine scharfe Sicht. Es gibt heute zahlreiche Augenlaserzentren. Viele verfügen über eine entsprechende Internetpräsenz mit Informationen zu den verschiedenen Behandlungsmethoden, Kosten u.s.w.

Obwohl 90-96 % der Patienten nach der Laserbehandlung auf Brille oder Kontaktlinsen verzichten können, gilt diese noch als Luxusleistung. Zwar entscheiden Krankenkassen von Fall zu Fall, ob sie Zuschüsse geben, aber man kann davon ausgehen, dass die Chancen auf Kostenübernahme bei gesetzlichen Krankenkassen gegen Null laufen, während Privatpatienten in dieser Hinsicht auf etwas mehr Unterstützung hoffen dürfen – mehr aber auch nicht.

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Lasik

Einer der am häufigsten angewendeten Operationsverfahren bei Augenkorrekturen ist die LASIK (laser- assisted in situ keratomileusis). Bei diesem Verfahren der refraktiven Chirurgie wird per Ultraschall die Hornhautdicke bestimmt und anschließend per Laser entsprechend der Fehlsichtigkeit entfernt.

Die LASIK ist für Weitsichtigkeiten bis +6 Dioptrien, Kurzsichtigkeiten bis -14 Dioptrien und Hornhautverkrümmungen bis +/-6 Dioptrien geeignet. Es dürfen keine Augenerkrankungen wie grüner oder grauer Star vorliegen.

Zu Beginn der Operation werden die Augen mit speziellen Tropfen örtlich betäubt. Mit einer sogenannten Lidspange werden die Augen offen gehalten. Dies verursacht in den meisten Fällen keine Schmerzen. Mit einem Hornhauthobel (Mikrokeratome) wird eine dünne Hornhautlamelle teilweise abgetrennt und seitlich abgeklappt. Die darunterliegende Hornhaut wird mit einem Excimer-Laser neu geformt. Bei vorliegender Kurzsichtigkeit wird die Hornhaut flächig verdampft. Bei Weitsichtigkeiten wird die Hornhaut um das Zentrum herum abgedampft. Nach der Neumodellierung der Hornhaut wird die Lamelle zurückgeschoben und positioniert. Da sich die Lamelle selbsttätig ansaugt und somit mit dem gelaserten Teil verklebt, muss die Hornhaut nicht genäht werden.

Kontaktlinsenträger müssen darauf achten, dass weiche Linsen sieben Tage vor dem Eingriff und harte Linsen drei Wochen vor der Operation nicht mehr eingesetzt werden dürfen.

Bei dem ambulanten Eingriff beträgt die Behandlungsdauer pro Augen ca. vier Minuten. Bei der Nachuntersuchung, die aus wenigen Terminen besteht, wird die Sehkraft kontrolliert, die sich meist nach zwei Tagen deutlich bessert.

Die Kosten für eine LASIK werden durch die gesetzlichen Krankenkassen in den meisten Fällen nicht übernommen. Bei privaten Krankenkassen wird eine Kostenübernahme individuell geprüft.

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Augenlasern – viele Möglichkeiten, kaum Kostenübernahme durch Krankenkassen

Zu unseren wichtigsten Organen gehören die Augen. Von morgens bis abends leisten sie anspruchsvolle Arbeit. Rund 50 Mio. Menschen in Deutschland leiden an Fehlsichtigkeiten, davon sind ca. 25 % kurzsichtig, ca. 35 % weitsichtig und ein relativ geringer Prozentsatz ist stabsichtig. Die meisten benötigen eine Sehhilfe zur Korrektur ihrer Fehlsichtigkeit und sind damit sehr unzufrieden. Nicht jeder Mensch hat ein “Gesicht” für eine Brille und andere haben arge Probleme mit einer Sehhilfe. Die beste Alternative zu Brille und Kontaktlinsen ist die Augenlaserbehandlung. Sie bringt mittlerweile auch bei starker Kurzsichtigkeit gute Erfolge. Verschiedene Laser-Verfahren werden zur Behandlung bei Kurzsichtig-, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung eingesetzt. Die Operationsmethoden richten sich nach Art und Stärke der Fehlsichtigkeit. Anhand eingegebener Computerdaten arbeiten Laser sorgfältig und zuverlässig. Die Brechkraft des Auges wird korrigiert und sorgt so für einen scharfen Blick.

Das LASIK-Verfahren wird bei starker Fehlsichtigkeit eingesetzt und ist die Weiterentwicklung der PRK (Photorefraktive Keratektomie). In der Augenchirurgie werden Augenbehandlungen mit verschiedensten Lasertypen zu unterschiedlichsten Zwecken eingesetzt. Risse in der Netzhaut oder eine beginnende Netzhautablösung können neben Fehlsichtigkeiten behoben werden.

Vor jedem Eingriff steht das ausführliche Gespräch mit dem Augenarzt. Danach erfolgt eine operationsspezifische Voruntersuchung, um festzustellen, ob ein Eingriff in Frage kommt oder nicht.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten der refraktiven Chirurgie grundsätzlich nicht. Sie sind als ärztliche Privatleistungen anzusehen, auch wenn der Patient nachweisen kann, dass er weder Kontaktlinsen noch Brille verträgt – Ausnahmen sind möglich und müssen im Einzelfall abgeklärt werden. Aber auch private Krankenkassen übernehmen die Gesamtkosten einer PRK oder Lasik-Behandlung selten und gewähren ggf. maximal einen Zuschuss.

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Augenlasern als Alternative zu Kontaktlinsen

Viele Menschen leiden an Fehlsichtigkeit und sind auf das Tragen von Kontaktlinsen oder einer Brille angewiesen. Wer darauf verzichten möchte, hat die Möglichkeit, seine Sehschwäche mittels einer lasergesteuerten Operation korrigieren zu lassen, bei der eine winzige Schicht der Hornhaut abgetragen wird. Je nachdem, ob der Patient kurz- oder weitsichtig ist, wird die Hornhaut entweder abgeflacht oder der Winkel wird korrigiert, so dass das einfallende Licht derart gebündelt wird, dass auf der Ebene der Netzhaut ein klares Bild entstehen kann.
Die häufigste Form von Augenlaseroperationen ist die sogenannte LASIK Methode, die dadurch gekennzeichnet ist, dass zunächst der Hornhautdeckel aufgeklappt wird und anschließend der Laser in Abhängigkeit vom Grad der Sehschwäche Gewebe am schmerzunempfindlichen Inneren der Hornhaut entfernt.
In der Regel wird dies ambulant durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Der Patient ist meistens bei vollem Bewusstsein; lediglich die Augen werden mittels Tropfen betäubt.
Die Erfolgsquote bei dieser Methode liegt nach generellen Statistiken bei 97 %.

Ob jemand für eine Laseroperation geeignet ist, kann nur von einem Augenarzt durch umfangreiche Untersuchungen festgestellt werden. Die relevantesten Kriterien sind der Grad der Fehlsichtigkeit sowie die Dicke der Hornhaut, aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle. So dürfen zum Beispiel Minderjährige oder Menschen ab 60 nicht einer Augenlaseroperation unterzogen werden, ebenso wie Patienten, deren Sehschwäche in den vorangegangenen Monaten geschwankt hat oder die unter chronischen Hornhauterkrankungen leiden.
Zu beachten ist auch, dass eine Laserbehandlung zur Korrektur der Fehlsichtigkeit in den meisten Fällen nicht von der Krankenkasse übernommen wird, sondern vom Patienten selbst zu tragen ist.

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